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Seit der jüngsten Ausschreibung von Stellenoptionen im Schuldienst des Landes Sachsen-Anhalt gelten Neuerungen, die zu einer Flexibilisierung des Verfahrens beitragen:  

  • Es gibt speziell gekennzeichnete Stellen, die bisher schwer besetzbar waren. An diesen Stellen wird künftig, zeitlich begrenzt, eine finanzielle Zulage gezahlt. 
  • Weiterhin werden Stellen ausgebracht, die bei beliebiger Fachkombination einen Hinweis zum vorgesehenen vorrangigen Einsatz enthalten und damit Bewerberinnen und Bewerber mit einer Neigung zum Unterrichten in diesen Fächern ansprechen sollen. 
  • An Grund- und Förderschulen wurde auf konkrete Fachkombinationen bei den Stellen verzichtet. An den weiterführenden Schulen erfolgt grundsätzlich nur die Festlegung eines Faches. Bezügliches des Zweitfaches findet sich hier die Formulierung "beliebig" oder "möglichst". Nur in begründeten Ausnahmefällen wird eine Fachkombination gefordert.  
  • Zur Deckung von Bedarfen im Sekundarschulbereich besteht die Möglichkeit, bei vorliegender Befähigung für das Lehramt an Gymnasien nach einer einjährigen Tätigkeit an der Sekundarschule auch in der Laufbahn des Lehramtes an Sekundarschulen verbeamtet zu werden.
  • Zudem enthalten die Einstellungsvoraussetzungen den ausdrücklichen Hinweis, dass eine nachträgliche Verbeamtung nach Versetzung an eine der Laufbahn entsprechende Schulform bei Vorliegen der weiteren beamten- und laufbahnrechtlichen Voraussetzungen möglich ist.   
  • Der Zugang zu Förderschulen und Grundschulen wurde auch für Diplom-Lehrkräfte geöffnet.
  • Neben der Bewerbung auf unbefristet ausgeschriebene Stellen besteht auch laufend die Möglichkeit der Bewerbung auf Vertretungsstellen, um die längere Erkrankung oder auch die Elternzeit einer Stammlehrkraft zu kompensieren. Die konkret ausgeschrieben Stellen finden Sie hier.

 

Detaillierte Informationen zu den Bewerbungs-, Auswahl- und Einstellungsverfahren finden Sie hier sowie auf den Seiten des Landesschulamtes.